Unsere Arbeit in der Bärengruppe

Juli

Im Juli war es endlich soweit! Unser Sommerfest „auf der Wiese“ konnte stattfinden! Die Kinder waren alle ganz aufgeregt, denn so ein großes Ereignis im Kindergarten kannten sie durch Corona noch nicht. Zum Ende des Festes trafen sich alle Besucher zum Luftballonsteigen. Der Himmel sah mit den bunten Ballons phantastisch aus! Nach dem überaus gelungenen Fest kamen die Schnupperkinder zu Besuch. Die „Neuen“ durften sich einen Einblick über das Kindergartengeschehen machen, Spielsachen und Ecken ausprobieren und schon ein paar Kinder kennenlernen. Auch die Schlauen Füchse hatten viel zu tun. Neben der Schnupper- und der Turnstunde in der Schule durften sie in den Vorschulstunden experimentieren. Nach dem Abschlussgottesdienst, den die Vorschulkinder mitgestalteten, folgte die große Abschiedsfeier, an der sie ihr Portfolio, die Mappe von den Schlaue Füchse Stunden und ein Abschiedsgeschenk vom Kindergarten feierlich überreicht bekamen. Am Abend trafen wir uns noch zum Abschlussabend mit der „kleinen Hexe“ und mussten eine Hexenprüfung bestehen! Nun freuen wir uns alle auf die wohl verdienten Ferien und wünschen allen Kindern und Eltern eine schöne und erholsame Urlaubszeit!

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Juni

Im Juni übten die Bärenkinder fleißig für unser Sommerfest „auf der Wiese“. Die Kinder verteilten untereinander die verschiedenen Rollen unseres Spielliedes „Raupe Ursula“. Einige wollten Sänger sein, andere im Orchester mitspielen. Jedes Kind bastelte sich einen passenden Kopfschmuck dazu. Am Dienstag nach den Pfingstferien zogen echte Raupen in unsere Gruppe ein. Sie waren schwarz, haarig und noch klein. Sie hatten viel Hunger und wurden von Tag zu Tag größer. Eine Woche später waren schon die ersten zwei Raupen verpuppt. Sieben Tage darauf sind daraus bereits Schmetterlinge geschlüpft! Für die Kinder – und auch für uns Erwachsene - war es sehr spannend und interessant. Oft standen die Kinder vor unserem Schmetterlingshaus und beobachteten die Entwicklung der Raupen. Es dauerte nicht lange, bis sich alle verpuppt hatten. Wir waren alle ganz aufgeregt, als über Nacht gleich fünf Schmetterlinge geschlüpft sind! Mittlerweile haben wir die ersten in die Natur freigelassen.

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Mai

Im Mai konnten wir endlich wieder unser erfolgreiches Projekt „offene Turnhalle“ starten. Die Bärenkinder genießen es, dass die Turnhalle montags bis donnerstags für die Kinder, die gerade Lust auf Turnen und Toben haben, geöffnet ist. Nachdem alle Elterngeschenke mit großer Sorgfalt und Fleiß fertiggestellt waren, überlegten sich die Kinder im Morgenkreis ein neues Projektthema. Zur Auswahl standen „Bienen“, „Käfer“, „Schmetterlinge“ oder „Spinnen“. Mit großer Mehrheit entschieden sie sich für „Schmetterlinge“. Wir schauten uns die Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling im Buch an und jeder bastelte sich eine Raupe aus Eierkarton. Die Lieder „auf der Blumenwiese“ und „Raupe Ursula“ sangen wir fast täglich und auch am Fingerspiel „aus einem Apfel - oh wie nett“ hatten die Kinder viel Spaß! Nach den Pfingstferien holen wir uns Raupen in die Gruppe und beobachten, wie sie sich langsam zum Schmetterling entwickeln. Wir hoffen, dass das Experiment gelingt!

Bienen

April

Im April freuten wir uns riesig auf Ostern. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren: Wir färbten Eier, hörten eine Geschichte von den Hasen Hoppel und Barnabas, sahen Bilderbücher an und gestalteten Osterhasenbilder für unser Portfolio. Die Kinder hörten die Geschichte von Jesus´ Einzug in Jerusalem, hielten ein „letztes Abendmahl“ mit Brot und Wein (Traubensaft) und erfuhren von Jesus’ Tod. Alle Erzählungen durften die Kinder im Sternzimmer mit Kett-Legematerialen nachstellen.  An unserer Osterfeier hörten sie die Geschichte von der Auferstehung Jesu und entzündeten unsere neue, selbst gestaltete „Jesus-Kerze“. Der Osterhase hatte währenddessen im Pfarrgarten für jedes Kind ein gefülltes Säckchen versteckt. Am Tag vor der Osterfeier backten die Bärenkinder noch fleißig Apfelkuchen, den sie sich in einer Kinderkonferenz gewünscht hatten. Nach den Osterferien ging es mit großen Schritten in Richtung Muttertag und die Kinder fingen an, ihre Elterngeschenk zu gestalten und lernten eifrig das Gedicht für Mama und Papa. 

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März

Den Fasching haben wir hinter uns gelassen und sind in die Fastenzeit gestartet. Damit sich die Kinder besser vorstellen können, wie lange diese Zeit dauert, durften sie an einem extra dafür vorbereiteten Kalender täglich den jeweiligen Fastentag mit einem Aufkleber markieren. Wir hörten jede Woche ein Gleichnis von Jesus. „Die wundersame Brotvermehrung“, „Jesus und der Gelähmte“ und „Jesus bei Zöllner Zachäus“ sind nur ein paar Beispiele. Passend dazu stickten die Bärenkinder ein buntes Kreuz auf schwarzem Karton. Die ganze Kita versammelte sich zu einem Gottesdienst in der Pfarrkirche, der von Streiten und Vergeben handelte. Für den Osterstrauß  daheim gestaltete jedes Kind sein eigenes Osterei mit Marmorierfarben und für den Portfolio-Ordner stempelte jeder aus seinem Handabdruck süße Osterhasen. Die Schlauen Füchse haben tolle Osternester aus einer Baumscheibe, Nägel und Ästen gebaut, die beim Osterbasar im Eingangsbereich des Kindergartens erfolgreich verkauft wurden. Das tolle Wetter lud uns ein, die verschiedenen Spielplätze zu besuchen. Wir spazierten zum Wasser- und zum Piratenspielplatz, auch dem Wald statteten wir einen Besuch ab. Als Fensterdeko falteten die Kinder Tulpen und schnitten Regenbögen aus. Bilderbücher wie z. B. „Primel“ oder „Der klitzekleine Hase und seine Freunde“ steigerte die Vorfreude auf Ostern.

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Februar

Der Februar stand ganz im Zeichen des Faschings. Die Bärenkinder hatten in der Kinderkonferenz viele Ideen für mögliche Themen. Löwen, Vampire, Dinosaurier, Feen oder Schlaraffenland sind nur ein paar Beispiele. Schließlich einigten sie sich mit großer Mehrheit auf das Thema „Superhelden“. Die Kinder kannten bereits viele und erzählten von Spiderman, Batman, Flash und Ladybug. Im Morgenkreis spielten wir das Kreisspiel „Hilfe, der Superheld ist in den Brunnen gefallen“ und sprachen darüber, was so ein Held für besondere Fähigkeiten besitzt. Wir kamen darauf, dass es auch „echte“ Superhelden gibt, nämlich die Leute von der Polizei, der Feuerwehr oder dem Rettungsdienst. Jeder durfte eine Maske nach seinen Vorstellungen gestalten und wir fertigten mit jedem einzelnen Kind einen „Superhelden Steckbrief“ für die Portfolio-Mappe an. Höhepunkt war natürlich die närrische Faschingsfeier am Unsinnigen Donnerstag in der Gruppe. Für das Buffet hatten die Bärenkinder ihre genauen Vorstellungen und gemeinsam stellten wir ein leckeres Essen für diesen Tag zusammen. Vielen Dank nochmal an alle Eltern, die sich am Buffet beteiligt haben! Den restlichen Fasching ließen wir mit Pyjamaparty, Krapfenessen und Kasperltheater ausklingen. 

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Januar

Nach den Weihnachtsferien freuten sich alle Kinder wieder auf ihre Freunde und darauf, dass sie wieder jeden Tag zusammen spielen konnten. Wir lernten für den Morgenkreis das neue Begrüßungslied: „Was machen wir mit müden Kindern?“ Das Lied mit lustigem Text lädt zum Mitmachen und Wachwerden ein. Das Fingerspiel vom Bären im Winter nutzten wir als Einstieg in unser Thema „Winter“. Als neue Fensterdeko bastelten die Bärenkinder Schneemänner und Schneewolken. Wir hörten das Märchen von Frau Holle und hofften auf Schnee! Und tatsächlich – wir bekamen Schnee!! Die Kinder wünschten sich nochmal einen Spielzeugtag, zu dem sie ein Geschenk vom Christkind mitbringen durften. An unserem gesunden Tag gab es diesmal Joghurt mit Müsli und Früchten. Besonders aufregend fanden es die Kinder, als in der Silbertalstraße ein Tiny-House geliefert wurde und sie dabei zuschauen durften. Auf den Wunsch der Kinder richteten wir mit ihnen im Sternzimmer eine Verkleidungsecke ein. In der Kinderkonferenz sammelten wir Ideen für unser Faschingsthema. Wir sind mal gespannt, welches Ergebnis herauskommt ….. 

 

Dezember

Am 1. Dezember backten wir unsere ersten Plätzchen. Die Bärenkinder rollten eifrig ihre Teige aus und stachen daraus Sterne, Monde, Glocken und vieles mehr. Beim Bestreichen mit Schokolade verzierten sie sie natürlich  mit vielen bunten Streuseln. Die Vorbereitungen für den Besuch des Hl. Nikolaus im Pfarrgarten liefen auch bereits auf Hochtouren. Wir übten fleißig unser Nikolauslied „Sei gegrüßt, lieber Nikolaus“ und das Fingerspiel der Weihnachtswichtel. Leider kam uns dann die Quarantäne dazwischen, so dass die Bärenkinder an der Nikolausfeier nicht teilnehmen konnten. Einen großen Sack mit einem Geschenk für jedes Kind ließ er aber trotzdem da. Nach Beendigung der Quarantäne wurde es Zeit für den Wunschzettel ans Christkind. Die Kinder wünschten sich ein neues Wurmspiel, Magnete, neue Stifte und besonders schönes Bastelpapier, ein Paw Patrol Puzzle und ein Dino Puzzle für die Gruppe. Für das Adventssingen lernten wir das traditionelle „Es wird scho glei dumpa“ und jedes Kind bastelte noch eine Weihnachtskarte für seine Eltern. In der Kinderkonferenz wünschten sie sich einen Spielzeugtag, an dem jedes Kind etwas mitbringen durfte. Am letzten Kindergartentag vor den Ferien besuchte uns dann tatsächlich das Christkind und brachte viele Geschenke vom Wunschzettel.   

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November

Die Vorbereitungen auf St. Martin liefen auf Hochtouren! Wir übten fleißig die Lieder zum Gottesdienst und für den Laternenumzug. Im Stuhlkreis spielten die Kinder mit großer Freude das Rollenspiel zu St. Martin. Jeder wollte mal der Heilige Martin sein. Bei unserer neuen Fensterdeko durften die Kinder mitentscheiden und sie einigten sich auf Bäume und Sterne. Nachdem die Fenster fertig waren, begannen wir mit den Tüten für unseren Adventskalender. Diese beklebten die Bärenkinder mit verschieden langen Streifen in Form eines Tannenbaumes. Die Tüten hängten wir – natürlich mit einer kleinen Adventsüberraschung versehen – ins Fenster.  Auf Wunsch der Kinder machten wir wieder eine Kuscheltier-Turnstunde. Maulwürfe, Hasen, Elche, Pferde usw. durften sich nach Lust und Laune in der Turnhalle austoben! 

Oktober

Der Oktober begann traditionell mit dem Erntedankfest. Jedes Kind durfte etwas für unseren Erntealtar mitbringen. Die einen brachten Kürbisse, Kartoffeln oder Nüsse, andere Kinder hatten Paprika, Gurken oder Äpfel dabei. Wir spazierten natürlich auch zur Kirche, betrachteten dort den großen Erntealtar und beteten unser Gebet „Aus der braunen Erde“. Vom 11. - 15. Oktober verbrachten wir jeden Vormittag im Wald. Am Montag machten wir noch im Kindergarten Brotzeit und wanderten anschließend zu „unserem“ Waldstück ins Silbertal. Dort wartete unsere erste Aufgabe auf uns. Wir bauten einen Sitzkreis aus Ästen, damit wir die nächsten Tage darauf essen konnten. Mit viel Ausdauer und Ehrgeiz brachten die Bärenkinder viele Äste und Stöcke herbei und wir konnten es uns bald auf dem tollen Waldsofa bequem machen. Die Kinder entdeckten sehr viel im Wald, sogar ein Erdloch! Wer da wohl wohnte? Wieder zurück im Kindergarten bastelten wir aus den mitgebrachten Tannenzapfen Eulen, die jedes Kind mit nach Hause nehmen durfte. Nach unserer Waldwoche schnupperte die Praktikantin Anna Bachl zwei Wochen bei uns in der Gruppe. Am „gesunden Tag“ durften die Kinder entscheiden, was wir aus dem Kürbis und den Kartoffeln von unserem Erntealtar kochen sollen. Fast alle waren für Suppe, also gab es Kürbis-Kartoffelsuppe. Dann kam auch schon die Zeit zum Laternen basteln für St. Martin. Dieses Jahr durften sich die Kinder zwischen einem Fuchs und einem Eichhörnchen aus PET Flaschen entscheiden.

September

Endlich waren die laaangen Ferien vorbei und die Kinder konnten wieder im Kindergarten singen, spielen, lachen, basteln, und vieles mehr! In diesem Kindergartenjahr durften wir im September zwei neue Bärenkinder begrüßen: Nora und Jakob. Im Morgenkreis lernten wir unser neues Begrüßungslied „Wir stehen hier im Kreise“, bei dem wir die Namen der Kinder in Silben klatschen. Außerdem stand das neue Geburtstagslied an, denn wir hatten fünf Kinder, die ihren Geburtstag vom August nachfeiern wollten. Unsere leeren Fenster gestalteten die Bärenkinder passend zum Bilderbuch „Frederick“ mit Steinen und Mäusen. Für unseren „gesunden Tag“ brachten die Kinder viele Vorschläge, entschieden sich dann aber für die Pizza Margherita mit Rohkost. Mit Freude und Elan schnippelten sie Paprika, Gurken und Karotten. Auf den Pizzateig aus Dinkelmehl strichen wir natürlich selbst gemachte Tomatensoße! Mmmmhhh! Das schmeckte allen! Der Höhepunkt aber war unser Matschhosenkonzert. Der christliche Liedermacher Jörg Sollbach besuchte uns mit seiner Handpuppe Fridolin zum Matschhosen – Mitmachkonzert. Die Stimmung war so toll, dass kein Kind lange sitzen blieb, alle machten die Bewegungen mit, tanzten und sangen mit.  

 



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